Social Media Gottesdienst in Holzhausen-Externsteine

Am 6. April 2019 um 17 Uhr findet wieder ein Social Media Gottesdienst statt. Dieses Mal sind wir auf Wunsch des Projekts Smart Country Side des Kreises Lippe in Holzhausen Externsteinen und bedanken uns bei der Kirchengemeinde Horn für alles Vorbereiten, Durchführen und Planen.

Zum Thema „Alt und Jung“ werden wir Fürbitten per WhatsApp und Twitter sammeln, werden live über die Predigt diskutieren und alle die dabei sind, können den Gottesdienst zu etwas ganz Besonderem machen.
Dabei sein könnt ihr physisch oder virtuell – per Social Wall und/oder Livestream. Die Beteiligung ist nicht an die Anwesenheit in der Kirche gebunden. Los geht es am 6. April 2019 um 17 Uhr hier und in der Kirche in Holzhausen Externsteine.

Zusätzlich dazu könnt ihr diesen Gottesdienst auch im Seniorenheim am Markt live auf der Leinwand erleben.

Wie kommen meine Beiträge in den Gottesdienst?
Bei Twitter und Instagram benutzet einfach den Hashtag #SocialGoDi in einem öffentlichen Post. Bei Facebook postet im Diskussionsbereich der SocialGoDi-Facebook-Seite.
Eine Anleitung für Facebook, den FB-Messenger und WhatsApp findet ihr hier. 😎

Für alle, die nicht vor Ort sein können, wird der Gottesdienst auf Youtube gestreamt. Auch von zu Hause wird es möglich sein, sich im Gottesdienst (z.B. beim Fürbittengebet) zu beteiligen.

Den Livestream findet ihr am 6.4. ab 16:55 Uhr hier:

Sollte etwas schief gehen, dann findet ihr hier einen Chat und den Stream (manchmal bricht der Stream hier ab und wird dann nur bei YouTube gezeigt).


Warum überhaupt ein Gottesdienst mit Social Media?

In Kurz: Teilhabe, unverbindliches Hereinschauen, Gemeindebeteiligung, Dialog statt Monolog, … Die Langform findet ihr hier.

PS: Nur eine Idee zwischendurch: Warum schnappt ihr euch nicht ein Tablet oder Laptop und besucht jemanden, der nicht (mehr) in einen normalen Gottesdienst gehen kann, um gemeinsam diesen Gottesdienst aus einer (vielleicht) früher besuchten Kirche anzuschauen?

Anmeldung zum Kirchentag 2019 – Preise, Tickets, Fahrt und Quartiere

Quelle: DEKT/Stephan Schütze

Zum Dortmunder Kirchentag bieten wir wieder eine gemeinsame lippische Kirchentagsfahrt an. Wir fahren am Mittwoch, den 19.06. mit Bussen von Lippe bis zu unseren Quartieren in Dortmund und nach der Feier des Abschlussgottesdienstes am Sonntag, den 23.06. wieder zurück nach Lippe.

Eingeladen sind Menschen ab 16 Jahren. Die Unterbringung erfolgt in der Regel in Gemeinschaftsquartieren. Erwachsene und Familien haben die Möglichkeit der Unterbringung in Privatquartieren.

Unter 16 Jährige nur in Begleitung Erwachsener oder als Teilnehmer einer betreuten Gruppe. Zum ersten Mal bietet der Jugendkonvent eine solche Gruppenfahrt für Jugendliche unter 16 Jahren an: Jugendkonvent meets Kirchentag,

Gruppen aus allen Kirchengemeinden in Lippe können sich unserer Fahrt anschließen und sich über uns anmelden.

Die Teilnehmerkosten für den DEKT 2019 in Dortmund:

inkl: Dauerkarte DEKT Dortmund, Fahrausweis ÖPNV Dortmund, Quartiervermittlung, Frühstück im Quartier

  • Dauerkarte Erwachsenen 125,00 €
  • Dauerkarte Ermäßigt (TN bis 25 Jahre, Studierende, Rentner) 81,00 €
  • Familienkarte (Eltern mit Kind(er) bis 25, Großeltern mit Enkel bis 25 Jahre) 207,00 €
  • Förderkarte (Grundsicherung, ALGII, Asylbewerber) 53,00 €

zuzgl. 28,00 € pro Person für die Hin- und Rückreise im Bus (LIP-DO-LIP)

Anmeldeformular zur lippischen Kirchentagsfahrt (ausfüllbares pdf)

Anmeldeschluss: 01.04.2019

Ansonsten: Denkt daran, dass wir in Dortmund einen eigenen, lippischen, Bereich haben, den evangelippischen Rastplatz. Er wird in direkter Nachbarschaft zu Reinoldikirche sein (also mitten in der Innenstadt). Programm und weitere Infos folgen hier auf evangelippisch.de

Jugend-Weihnachtsgottesdienst am 23.12.2018 um 19 Uhr

„Coming home for Christmas“ – so ist das Thema des Jugendgottesdienstes, oder vielmehr des Gottesdienstes von und für junge Leute (Junggebliebene sind natürlich auch herzlich willkommen 😉 ) Ein Team aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen sprechen, singen, spielen Instrumente, beten, schieben die Regler an der Technik und wollen mit euch (vor)weihnachtlichen Spaß haben. Der Gottesdienst findet um 19 Uhr in der Christuskirche in Detmold statt. Ach ja, Smartphones sind im Gottesdienst erlaubt, denn so könnt ihr euch an verschiedenen Stellen im Gottesdienst einbringen.

Falls ihr vor Ort sein könnt, seid ihr nach dem Gottesdienst herzlich auf einen Punsch eingeladen.

Für alle, die nicht vor Ort sein können wird der Gottesdienst auf Youtube gestreamt. Auch von zu Hause wird es möglich sein, sich im Gottesdienst (z.B. beim Fürbittengebet) zu beteiligen.

Der Livestream ist vorbei. Wenn ihr den nächsten nicht verpassen möchtet, abonniert doch unseren Kanal.bei Youtube.

Die Beiträge von der Social Wall könnt ihr für kurze Zeit hier nachlesen:
Social Wall in groß

Der Gottesdienst ist eine Kooperation der reformierten Kirchengemeinden Detmold-Ost und Detmold-West, der lutherischen Kirchengemeinde und des CVJM Detmold.

Kirchentag 2019 im Gemeindebrief

Der Kirchentag in Dortmund vom 19.-23. Juni 2019 naht mit großen Schritten. Damit dieses Fest des Glaubens auch ohne Aufwand in dem Gemeindebrief eurer Gemeinde seinen Platz findet haben wir hier einige Informationen zusammengetragen:

Auf der Seite https://www.kirchentag.de/service/downloads/textvorlagen.html sind ein paar gute Texte enthalten. Zum Beispiel die letzten beiden sind meiner Meinung nach gut Gemeindebrieftauglich.

Passende Fotos gibt es hier: https://www.kirchentag.de/service/downloads/bilder.html (ohne Honorar benutzbar, allerdings muss dafür der korrekte Quellennachweis dabei stehen, was aber dort erklärt ist).

Dazu gibt es hier noch einen Text aus lippischer Sicht:

Durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Dortmund hat der Landesausschuss Lippe des Deutschen Evangelischen Kirchentags die Chance ergriffen, evangelisches Leben in Lippe auf dem Kirchentag zu präsentieren. Im Dortmunder Stadtzentrum werden wir einen Lippischen Rastplatz gestalten. Ein Ort, an dem Kirchentagsgäste von Lipperinnen und Lippern zum Verweilen, Kraftschöpfen aber auch zum Feiern und Begegnen einladen werden. Ein lippischer Rastplatz, an dem auch evangelisches Leben in Lippe erfahrbar wird. Ein Evangelippischer Rastplatz. Nähere Infos demnächst unter www.evangelippisch.de

Zwei besondere Angebote gibt es für den Kirchentag in Dortmund für Lipperinnen und Lipper: Es wird wieder eine zentrale lippische Kirchentagsfahrt geben, zu der sich Gruppen und Einzelreisende anmelden können. Hierüber können die Tickets, Privat- und Gruppenunterkünfte, sowie die zentrale Busfahrt gebucht werden. Darüber hinaus gibt es noch eine besonders günstige Möglichkeit, beim Kirchentag dabei zu sein: Das in den Tickets enthaltene ÖPNV-Ticket reicht bis Lippe, so dass eine Anreise auch ohne Auto oder Bus zu einem beliebigen Zeitpunkt möglich ist. Das gilt auch für Tageskarten, sodass auch ein kurzes Kirchentagsschnuppern möglich wird.

Karten für die zentrale lippische Fahrt gibt es bei Andre Stitz: 05231-976 772 oder andre.stitz@lippische-landeskirche.de, Tageskarten sind im Vorhinein unter www.kirchentag.de buchbar.

Profile-Gottesdienst mit Livestream an 9.12.18

Am 9. Dezember 2018 findet ein Gottesdienst der Profile-Reihe in Wöbbel statt. Auch wenn das kein Social Media Gottesdienst ist, wird es trotzdem einen Livestream geben, weil reges Interesse von Menschen angemeldet wurde, die nicht vor Ort sein können.

Das nehmen wir zum Anlass, zum ersten Mal mit neuer, abgespeckter Technik unterwegs sein, um auszuprobieren, ob und wie ein Stream bei einem „normalen“ Sonntagsgottesdienst ohne großen Aufwand funktionieren kann. Hintergrund einer solchen Überlegung sind immer wieder vorkommende Anfragen von Menschen aus Altenheimen, die gerne noch einmal einen Gottesdienst aus „ihrer Kirche“ mitfeiern möchten. Seid also bitte etwas nachsichtig, wenn nicht alles auf Anhieb klappt. Für Rückmeldungen gibt es wie schon von Social Media Gottesdiensten bekannt eine Social Wall (die aber im Gottesdienst selbst keine Rolle spielen wird!) und den Youtube-Chat, sobald der Livestream anfängt.

Weitere Infos zum Gottesdienst in der Pressemitteilung.

Nach dem Livestream ist vor dem Livestream. Den nächsten könnt ihr euch direkt bei Youtube anschauen (und am besten direkt ein Abo da lassen).

Social Media Andacht von der RU-Jahrestagung

Bei der Religionsunterricht-Jahrestagung wird es passend zum Thema eine Social Media Andacht geben. Damit alle Interessierten an Andacht und Vorträgen teilnehmen können, wird beides per Livestream übertragen. Wie bei einem Social Media Gottesdienst gibt es auch bei der Andacht die Möglichkeit sich zu beteiligen. Der Zeitplan für den 28.11.18 sieht so aus:

9.00 Uhr Social Media Andacht – W. Loest
9.20 Uhr Grußworte

Möglichkeiten von digitalem Lehren und Lernen im RU mit F. Wenisch und J. Lohrer
9.30 Uhr Medienwandel – Interaktion
9.45 Uhr Wandelt Digitalisierung Gesellschaft?
10.00 Uhr Bezugsquellen und Techniken für Lehrende
10.15 Uhr Dienste von rpi-virtuell

10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Gemeinsamer Einstieg mit aktuellem Bezug – Kollaborative Materialrecherche durch optionale Beteiligung aller Teilnehmer*Innen
11.15 Uhr Live-Zusammentragen über Etherpad
11.30 Uhr Vorteile aufzeigen: Multimedialität, Kollaboration, Transparenz…
11.45 Uhr Abschluss-Plädoyer für den Mut, Neues auszuprobieren und Lernen transparent zu machen, Fehler zu machen und mit den anderen zu lernen!

Weitere Informationen im Flyer (pdf)

Profile-/Social Media Gottesdienst in Pivitsheide

Die landeskirchliche Gottesdienstreihe „Profile“ kommt am Freitag, 9. November, um 19 Uhr in die ev.-ref. Kirche Pivitsheide, Albert-Schweitzer-Str. 80. Das Lobpreisteam des CVJM Pivitsheide lädt unter dem Titel „Pflaster für die Seele“ zu einem Gottesdienst mit alten und neuen Liedern und mit Zeit zur Besinnung ein.
Das Vorbereitungsteam schreibt: „Wenn ein Kind hinfällt und weint, wird es in den Arm genommen. Manchmal braucht es zusätzlich eine längere Kuscheleinheit, eine Schokolade zur Aufmunterung oder das obligatorische Pflaster, bevor fröhlich weiter gespielt werden kann und der Schmerz oft schnell vergessen ist. – Aber was hilft uns Großen, wenn das Leben uns zu Fall bringt? Wenn das Vergessen des Schmerzes nicht so einfach möglich ist? Ein Pflaster für die Seele – gibt es das? Diesen Fragen wollen wir am Freitagabend nachgehen und freuen uns auf Sie und euch!“

Alle Interessierten sind außerdem dazu eingeladen, sich mit ihrem Smartphone am Gottesdienst zu beteiligen – vor Ort in der Kirche, aber auch zuhause.

Für alle, die nicht vor Ort sein können wird der Gottesdienst auf Youtube gestreamt. Auch von zu Hause wird es möglich sein, sich im Gottesdienst (z.B. beim Fürbittengebet) zu beteiligen.

Den Livestream findet ihr am 9.11. ab 18:55 Uhr hier:
direkt bei Youtube. (leider gabe es Probleme, die das direkt Einbinden in diese Seite unmöglich macht)

Die Social Wall für die Zeit vor, während und nach dem Gottesdienst:

Social Wall in groß

Evangelippischer Rastplatz auf dem Kirchentag in Dortmund

vom 19. – 23. Juni 2019 findet der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund statt. Zum Kirchentag kommen mehr als 100.000 Christinnen und Christen um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, neue Impulse zu erfahren, sich kirchen- und gesellschaftspolitisch auseinanderzusetzen: Ein großes Fest des Glaubens zu feiern.

Durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Dortmund lädt der Landesausschuss Lippe des Deutschen Evangelischen Kirchentags ein, evangelisches Leben in Lippe auf dem Kirchentag zu präsentieren. Im Dortmunder Stadtzentrum wollen wir einen Lippischen Rastplatz gestalten. Ein Ort, an dem Kirchentagsgäste von Lipperinnen und Lippern zum Verweilen, Kraftschöpfen aber auch zum Feiern und Begegnen einladen werden. Ein lippischer Rastplatz, an dem aber auch evangelisches Leben in Lippe erfahrbar wird. Ein Evangelippischer Rastplatz.

Präsentation mit den wichtigsten Fakten und Anschauungsmaterial:

Präsentation Lippischer Rastplatz-web

Die Präsentation in voller Auflösung könnt ihr hier herunterladen. (PDF, ~5MB)

Das ausführliche Anschreiben mit einem Mitwirkenden-Formular, das an die Superintendenten, Ausschüsse, Kammern und Beauftragten gegangen ist, findet ihr hier. (PDF, ~200KB)

Kurztipp für Gemeindewebsites mit WordPress

WordPress ist ein leicht zu bedienendes und sehr beliebtes ContentManagementSystem (CMS), das auch von vielen Gemeinden (und auch von dieser Seite) eingesetzt wird. Es gibt allerdings ein Problem bei den schönen vorgefertigten Designs: Viele von ihnen benutzen sogenannte Webfonts, also Schriftarten die meist von Google-Servern heruntergeladen werden. Da somit jeder Besucher der Gemeindehomepage ungefragt auf Google zugreift, sollte dieses Verhalten vermieden werden.  Da diese Schriftarten frei verfügbar und frei verwendbar sind, ist es recht einfach, diese auf den eigenen Server herunter zu laden und damit seine Besucher vor der Datenweitergabe zu schützen.

Mein Kollege Jan Ehlert aus der Rheinischen Landeskirche hat eine Anleitung geschrieben:

Dann gibt es noch eine Funktion, die ungefragt Dinge nachlädt: die Smileys. Diese Nachladefunktion (die eigentlich nur noch von veralteten Browsern verwendet wird) lässt sich mit dem Plugin „Disable Emojis (GDPR friendly)“ umgehen. In modernen Browsern werden trotzdem Emojis angezeigt. 🙂

Und dann ist da noch die Sache mit dem Hinweis auf die Cookies und die Datenschutzerklärung. Das könnt ihr einfach mit dem Plugin „Cookie Notice“ erledigen.

PS: Webfonts und andere Dinge von fremden Servern werden auch von anderen Website-Baukästen genutzt. Also schaut bitte mal vorsichtshalber nach, was im Hintergrund passiert, wenn eure (Gemeinde-)Website geladen wird.

Gemeindebeteiligung im Gottesdienst – ohne Aufwand in digital und analog

Gemeinde im Gottesdienst aktiv beteiligen ist angesichts von Menschen, die mittlerweile ganz natürlich den Like-Button oder das Kommentarfeld suchen eine gute Idee. Wer schon einmal einen Social Media-Gottesdienst gesehen hat, stellt sich aber vielleicht die Frage, ob es auch einfacher geht. Gestern habe ich das in einem normalen Sonntagsgottesdienst mit insgesamt 15 Minuten Extra-Vorbereitungszeit ausprobiert.

Schon in meinem Vikariat habe ich mit verschiedenen Formen der Beteiligung der Gottesdienstgemeinde vor Ort experimentiert. Die Form, die am leichtesten umzusetzen und gleichzeitig die geringste Vorbereitungszeit brauchte war das Fürbittensammeln vor und während des Gottesdienstes. Hierzu habe ich mir schon vor ein paar Jahren eine kleine Stiftebox mit einem entsprechenden Hinweiszettel im Deckel gebastelt, die einfach an den Eingang einer Kirche oder Kapelle gestellt werden kann. Zu einem bestimmten Zeitpunkt im Gottesdienst werden dann die Fürbitten eingesammelt und im besten Fall vorgeordnet, um sie dann im Fürbittengebet gemeinsam zu beten. Übrigens ist es hilfreich auch Namen auf die Zettel schreiben zu lassen, falls sich Gemeindemitglieder nicht trauen ganze Gebete oder Bitten zu formulieren.  Glücklicherweise gab es in der seinerzeit genutzten Gottesdienstordnung ein Instrumentalstück nach der Predigt, währenddessen die Zettel eingesammelt und vorbereitend gelesen werden konnten. Mit ein bisschen Spontanität (und im besten Fall mit einem Gebet um Gottes Geist und die richtigen Worte) klappt das zusammenbauen der Namen und Bitten zu einem einheitlichen Gebet. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Die eindrücklichste war: „Das war ein so dichter Moment als unsere Fürbitten und Namen von Ihnen ausgesprochen wurden, da waren wir alle ganz nah beieinander und in Verbindung mit Gott.“

Ein paar Jahre später habe ich schon ein paar Social Media-Gottesdienste hinter mir und habe Fürbitten und vieles mehr über digitale Kanäle (und auch auf Zetteln) gesammelt. Gestern im Gottesdienst gab es aber keinen Livestream, keine Extra-Beleuchtung und kein WLan, sondern einfach nur drei mögliche Kanäle zur Beteiligung an den Fürbitten:

  1. Zettel und Stifte für alle, die kein Handy dabei hatten oder keins haben (oder die lieber per Hand schreiben)
  2. SMS, für alle ohne Smartphone, die aber trotzdem die Möglichkeit zum Verbessern haben wollten (und nebenbei ist sind SMS auch ein anbieterunabhängiger Kanal)
  3. WhatsApp für alle Digitalos, Konfis und Normalos eines gewissen Alters

Auf meiner Seite hatte ich ein sonst ungenutztes Smartphone (frisch resettet ohne jegliche Adressbucheinträge) mit einer PrePaid-SIM-Karte. Damit war der Kostenaufwand gleich Null (ein altes Smartphone hat fast jeder rumliegen und wenn man die SIMs per Internet bestellt sind sie manchmal ganz kostenlos), wenn man von den kleinen Zetteln den Stiften und ein paar Kopien absieht. Auf letzteren stand die Telefonnummer meines Smartphones und der Hinweis auf SMS, WhatsApp und Zettel.

Durch die drei Kanäle war niemand ausgeschlossen und das schreiben der Fürbitten während des Gottesdienstes finde ich nicht schlimm, sondern normal. Denn wenn ich bspw. mit meiner Predigt jemanden dazu bringe, an andere zu denken, dann ist das doch schön! Vielleicht sollte man bei solchen Aktionen ein Auge auf die Konfis haben, da sie ja bei so einer Beteiligungsform explizit ihre Smartphones benutzen dürfen – allerdings sind mir meine fünf Katechumenen gestern im Gottesdienst nicht negativ aufgefallen…

Vielleicht sollte man bei der allgemeinen Sorglosigkeit auch erwähnen, dass man keine persönlichen/personenbezogene Daten per WhatsApp schickt (andererseits kamen gestern die Namen auch nur per Zettel). Wer mehr zum Thema Datenschutz und WhatsApp sucht wird hier fündig.

PS: Die Aktion entstand übrigens aus der Rückmeldung der diesjährigen Konfis bei ihrem Kirchenvorstandsbesuch, mehr Beteiligungsmöglichkeiten im Gottesdienst zu schaffen 🙂