Corona und die Kirchen – Dritter Livestream mit afrikanischen Partnern

Eine Live-Videoschaltung über YouTube mit afrikanischen Partnerkirchen der Lippischen Landeskirche findet am kommenden Mittwoch, dem 27. Mai um 18 Uhr statt. Nach zwei Schaltungen mit Kirchen aus Mittelosteuropa und Indien soll es diesmal eine direkte Verbindung nach Südafrika, Ghana und Togo geben.

In einer gemeinsamen Videokonferenz, die auf YouTube übertragen wird, erzählen die Partner live von der Situation in ihren Ländern und Kirchen. In den drei afrikanischen Ländern ist die Lage durchaus unterschiedlich, aber vor allem die Folgen des jeweiligen Lockdowns beeinträchtigen das öffentliche Leben sehr. Wie gehen die Kirchen damit um und vor welchen Herausforderungen stehen sie? Aus Lippe wird Landessuperintendent Dietmar Arends berichten.

Der Austausch wird ab 18 Uhr live auf dem YouTube-Kanal der Lippischen Landeskirche gestreamt. Er wird ins Deutsche bzw. Englische übersetzt und kann international verfolgt werden kann.

YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCrNcpiE4iwKg46NJ7lo96Jw

Corona und die Kirchen – Zweiter Livestream mit internationalen Partnern am 5. Mai um 18 Uhr

Zu einer zweiten Live-Videoschaltung mit internationalen Partnern lädt die Lippische Landeskirche am kommenden Dienstag, dem 5. Mai ein. Diesmal werden Vertreter von Partnerkirchen der Lippischen Landeskirche aus Afrika und Mittelosteuropa mit dabei sein.

In einer über YouTube übertragenen Videokonferenz berichten sie live von der Situation in ihren Ländern: Wie ist die Entwicklung der Corona-Pandemie im jeweiligen Land? Wie sehr ist das Leben der Menschen eingeschränkt oder gar bedroht. Und was tun die Kirchen? Außerdem berichtet Landessuperintendent Dietmar Arends aus Lippe und Deutschland.

Der Austausch wird ab 18 Uhr live auf dem YouTube-Kanal der Lippischen Landeskirche gestreamt. Er wird ins Deutsche bzw. Englische übersetzt und kann international verfolgt werden kann.
Hier der direkte Weg zum YouTube-Kanal der Landeskirche: https://www.youtube.com/channel/UCrNcpiE4iwKg46NJ7lo96Jw

Partnerkirchen im Video-Talk und Gebet am verbunden 8.4.20 – 18 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie ist das öffentliche Leben in Deutschland massiv eingeschränkt. Selbst Gottesdienste können Zurzeit nur online oder in Radio und Fernsehen stattfinden. Auch andere Länder sind schwer betroffen, das wissen wir aus den Nachrichten. Aber wie genau ist der Alltag dort? Und wie erleben dies unsere Partnerkirchen auf drei Kontinenten?

Am Mittwoch, dem 8. April um 18 Uhr wollen wir in einer Videokonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern einiger unserer Partnerkirchen aus Polen, Ungarn, Rumänien, Indien und Westafrika sprechen. Der Austausch wird live auf dem YouTube-Kanal der Lippischen Landeskirche gestreamt. Er wird ins Deutsche bzw. Englische übersetzt, sodass er aus allen diesen Ländern verfolgt werden kann. So lassen wir uns in der Gemeinschaft unserer Partnerkirchen stärken und werden auch online miteinander beten.

Interreligiöses Friedensgebet

Zu einem Friedensgebet der Religionen laden Christen, Muslime, Juden und Eziden am Donnerstag, 26. März um 19 Uhr ein. Wegen der Corona-Situation wird das Gebet ohne Besucher, aber als Live-Stream stattfinden, so dass dennoch viele daran teilnehmen können.

Den Livestream findet ihr am Donnerstag ab 19 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Lippischen Landeskirche (←hier klicken)

„Gerade in jetzigen Verunsicherung ist es wichtig, dass wir Religionen zusammenkommen und uns für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen“, sagt Dieter Bökemeier, Pfarrer für Ökumene und Mission der Lippischen Landeskirche. „Wir wenden uns gemeinsam, aber in der jeweils eigenen religiösen Tradition, an Gott, teilen unsere Ängste und bitten um Hoffnung“.
Schon länger war ein Friedensgebet der Religionen aus Anlass der Wochen gegen den Rassismus in Detmold und Lippe geplant. In der Corona-Krise erscheint es den Veranstaltern umso wichtiger, das Vorhaben – wenn auch online – durchzuführen.
Zu dem Friedensgebet laden die jüdische Gemeinde Herford-Detmold, das islamische Kommunikationszentrum Detmold, der kurdische Elternverein Lippe e.V., der katholische Pastoralverbund Detmold und die Lippische Landeskirche ein.

Humor und Glaube / Kirche

CC by 2.0 von Brisbane City CouncilFeeding Platypus … Na, wer weiß, warum der Autor das Schnabeltier als Beitragsbild gewählt hat?

Kompatibel oder Gegensätze? Wo und wann darf man in der Kirche eigentlich lachen? Im Gottesdienst, im Konfi-Unterricht oder doch nur im Keller unterm Gemeindehaus? Das ist eine Frage, die mich schon seit Jahren beschäftigt und der ich in einem Seminar im letzten Semester zumindest teilweise nachgegangen bin. Grade weil ich finde, dass lachen etwas zutiefst menschliches ist und es sich mir nicht erschließt, warum im Glauben kein Platz dafür sein sollte. Deswegen hat es mich sehr gefreut, dass im letzten Semester ein Seminar zum Thema „Humor im Alten Testament“ angeboten wurde. Was aber nicht immer nur zum Lachen war. Klar, es war ja auch ein Seminar an der Universität, also geprägt vom Lesen und Übersetzen hebräischer Texte. Aber es gab noch ein anderes Problem: Woran erkennt man einen Witz, wenn man ihn sieht? Das Ding mit Humor ist, dass er in allen Kulturen unterschiedlich ist und Leute über verschiedene Dinge lachen. Dann herauszufinden, worüber die Leute vor mehr als 2000 Jahren gelacht haben, ist ganz schön schwer. Es gibt nämlich keinerlei Hinweise, wie z.B. „Und David erzählte Goliath einen Witz und er lachte sich tot.“ oder „Jesus saß mit seinen Jüngern am Lagerfeuer bei Brot und Fisch und sie erzählten sich Witze.“ Trotz aller auch kontroversen Diskussionen im Seminar, waren wir uns an einigen Stellen im AT doch recht sicher, dass sie zumindest eine Spur Humor enthalten. Da wäre zum Beispiel David in 1. Samuel 21: Er flieht vor seinem Verfolger Saul in ein anderes Königreich. Als David dort erkannt wird, spielt er verrückt und wird vor den König gebracht: „Hab ich zu wenig Wahnsinnige, dass ihr diesen herbrachtet, bei mir zu toben?“ Ob man es jetzt witzig oder geschmacklos findet, ist zweifellos eine Frage des eigenen (nicht des guten) Geschmacks. Eine weitere Stelle, bei der wir uns relativ einig waren, dass sie zumindest streckenweise nicht ganz ernst gemeint ist, war die Geschichte vom kleinen Propheten Jona: Man kann diese Geschichte nämlich durchaus als eine Propheten-Satire lesen: Jona: -Flieht trotz des direkten Befehls Gottes – Heiden(Schiffsleute) beten, nicht der Prophet selbst -Er schlürt im wahrsten Sinn des Wortes eine Kiste als Podest zum Draufstellen durch eine Weltstadt wie New York-Außerdem quengelt er wie ein Kleinkind, als ihm der Baum als Sonnenschutz weggenommen wird. Am Ende des Seminars war ich also durchaus zufrieden damit, dass man in der Bibel auch auf witzige Stellen stoßen kann, wenn man denn damit rechnet und danach sucht.
Aber damit sollte das Thema für mich noch nicht abgeschlossen sein. Im Sommer gab es dann noch eine Tagung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zum Thema „Humor und das Heilige“. Dabei sollte das Thema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet werden und nicht nur mit Fokus auf alttestamentlichen Texten. Wie kontrovers das Thema auch in wissenschaftlichen Kreisen ist, zeigte sich dann daran, das einige Professor*innen sich weigerten auch nur an der Tagung teil zu nehmen, geschweige denn einen Vortrag zu halten. Aber auch dort wurde durchaus bestätigt, dass religiöse Texte ironisch, sarkastisch und auch mal witzig sein können. Man denke zum Beispiel an die Szene bei Jesu Gefangennahme, wo sämtliche römischen Soldaten und Schläger der Hohepriester vor Jesus auf die Knie fallen, ihn dann aber doch gefangennehmen. Am Wichtigsten fand ich bei dieser Tagung dann aber die Unterscheidung zwischen herablassendem, verächtlichem Verlachen und geistreichem, humorvollem (durchaus auch mal kritischen) Lachen. Das Lachen ist dabei unverfügbar, wie der Geist an sich auch. Klar kann man es irgendwie provozieren, letztendlich bleibt es aber eine spontane und befreiende, spannungsabbauende Reaktion. Ich glaube, dass es die befreiende und kritische Seite guten Humors ist, die ihn bei (religiösen) Autoritäten so unbeliebt macht. Er lässt sich nicht kontrollieren, entzieht sich jedem Vereinnahmen und weht letztendlich wo er will.*

Genau dieses Lachen hat meiner Meinung nach durchaus seinen Platz in der Kirche und im christlichen Glauben. Im Sinne des Evangeliums hat es einespannungsdurchbrechende Funktion, hinterfragt (althergebrachte) Machtpositionen** und macht pointiert auf Probleme aufmerksam.

*Humor als Geistesgabe?
**Siehe Buch/ Film „Der Name der Rose“

 

von Johannes Büker, Theologiestudent der Lippischen Landeskirche

Projektbesuch in Angola

Es geht frühmorgens mit Jeeps (4×4-Antrieb) los – zunächst auf gut asphaltierten Straßen. Aber dann biegen wir auf einen Weg ab, der diesen Namen kaum verdient: Sand und Stein, Schlaglöcher, so breit wie Autos, kaum eine Wegbegrenzung auszumachen. Für 8 Km benötigen wir 2,5 Stunden!

Dann erreichen wir ein Dorf und werden überwältigend herzlich empfangen: Die Männer begrüßen uns einzeln mit Handschlag, die Frauen tanzen und singen für und mit uns.

Im Gespräch wird deutlich: Nicht nur uns hat der Weg belastet. Sondern das ganze Dorf leidet unter der schlechten Erreichbarkeit – und das natürlich viel existentieller als wir. Wie kann man verderbliche Ware wie Tomaten auf solchen schlechten Wegstrecken heil zum nächsten Markt transportieren? Wie bekommt man kranke Menschen oder Schwangere gefahrlos in den nächstgrößeren Ort transportiert oder einen Arzt hierher gebracht?

Die Menschen packen es an – kreativ und mit großem Willen:

Statt Tomaten werden stoßfeste Produkte wie Zwiebeln und Knoblauch vermarktet.

Und es gibt Überlegungen, einen Gesundheitsposten in der Nähe aufzubauen.

Und wer weiß: Vielleicht kann Brot für die Welt auch in diesem Zusammenhang langfristig helfen…

 

 

Angola??? Kenne ich gar nicht…

… kein Wunder: Das Land liegt ja auch weit weg im Südwesten Afrikas.

Hier ein paar erhellende Infos:
Es gibt Öl im Land – das macht einige wenige Leute super-reich, der große Rest ist sehr arm (vor allem die auf dem Land lebende Bevölkerung)
Angola ist jung: Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 16 Jahren
Es gab 40 Jahre lang Krieg im Land; erst seit 2002 herrscht Frieden.

Was super ist:
Ein guter Teil der armen Landbevölkerung wird von lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt und beginnt, ihr Leben wieder eigenständig in die Hand zu nehmen (Landrechte erwerben, Äcker bebauen, Überschüsse erwirtschaften und damit z.B. Dorfschulen bauen und Schulspeisungen durchführen)!

Und: Die deutsche Hilfsorganisation Brot für die Welt unterstützt diese lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen und hilft somit den Ärmsten der Armen – übrigens nicht nur in Angola, sondern in rund 90 Ländern der Welt..

Das wiederum könnt Ihr unterstützen – mit einer Spende für Brot für die Welt.

Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB

Woher ich das alles weiß? Ich bin Brot für die Welt Referentin der Lippischen Landeskirche und war im September 2019 vor Ort in Angola. Beeindruckend!

WhatsApp einsperren (Shelter unter Android)

Immer wieder werde ich gefragt, ob WhatsApp in der Gemeindearbeit OK ist. Von offizieller Seite (EKD-Datenschützer) heißt es eigentlich kategorisch „Nein“. Meine Antwort ist da ein eindeutiges „Je nachdem“. Es gibt Maßnahmen, die die meisten Bedenken (und zwar Hauptbedenken) der Datenschützer umgehen, wie ich hier schon mal gebloggt habe. Manch eine Gemeinde hat mittlerweile auch Formulare erstellt, mit denen Erwachsene, Eltern und Jugendliche der Nutzung von WhatsApp in der kirchlichen Arbeit explizit zustimmen können. Das ist auf jeden Fall ein guter Ansatz, bewahrt aber nicht davor, dass man trotzdem zwei Smartphones braucht, um Nicht-WhatsApp-Kontakte nicht an Whatsapp zu übermitteln. Glücklicherweise gibt es auch Lösungen für ein Einzeltelefon*. Eine davon möchte ich heute vorstellen: Shelter für Android**-Telefone. Hier wird ein virtuelles zweites Benutzerkonto angelegt und Apps können abgeschottet von sensiblen Bereichen auf dem Smartphone betrieben werden.***

Für alle, die sich nicht so gut auskennen oder auf Nummer sicher gehen möchten, gibt es hier eine Schritt-fürSchritt-Anleitung (zum Vergrößern der Bilder draufklicken) zur Nutzung von Shelter. WICHTIG: Es gibt angeblich inkompatible Telefone, also lest euch die Meldungen genau durch und entscheidet im Einzelfall.

1. Zuerst müsst ihr die App „Shelter“ aus dem Google Play-Store installieren. Die App ist kostenlos und steht unter einer freien Lizenz. (Google-Verächter können es auch per f-droid installieren, aber darauf gehe ich nicht extra ein.)

2. Beim ersten Start möchte Shelter gerne Administrator werden. Das ist erforderlich, damit es arbeiten kann. (Diese erhöhten Rechte erlauben es Shelter, ein neues Quasi-Benutzerkonto anzulegen, damit die Daten tatsächlich getrennt sind.) Meiner Meinung nach kann man das problemlos tun. (Da Shelters Quellcode für jeden einsehbar im Netz steht, würde es auffallen, wenn mit diesen Rechten Schindluder getrieben würde.) Dieser „Geräteadministrator“ kann rückgängig gemacht werden, wenn ihr Shelter nicht mehr nutzen möchtet, es ist also keine Entscheidung für immer.

3. Shelter zeigt nun im Reiter „Main“ die installierten Apps an und im Reiter „Shelter“ die Apps, die im abgeschotteten Bereich liegen. Auf diesem Bild sieht man auch schon, dass automatisch ein zweites Adressbuch angelegt wurde, in dem fortan die WhatsApp-Kontakte gespeichert werden.

4. Ab hier gibt es zwei Möglichkeiten, Apps in den abgeschotteten Bereich zu bekommen.

4.1. Wenn ihr zwei gleiche Apps in unterschiedlichen Bereichen möchtet (z.B. eine Mail-App, oder einen Browser), dann haltet im „Main“-Reiter die zu verdoppelnde App lange gedrückt und wählt „Clone to Shelter (Work Profile)“ aus. Dann wird die App ohne Nutzerdaten in den sicheren Bereich geklont.

4.2. Wenn ihr eine App nur im sicheren abgeschotteten Bereich laufen lassen möchtet (WhatsApp ist so ein Kandidat), dann öffnet ihr euren Play-Store. ACHTUNG! Ihr habt seit der Installation von Shelter zwei Play-Stores, von denen einer mit einem besonderen Symbol markiert ist (bei Huawei und Samsung erinnert das Symbol an eine Aktentasche, die Farben sind unterschiedlich).

4.3. bei beiden Methoden kann es sein, dass dein Smartphone verwirrt ist, weil eine App anders installiert wurde, als gewohnt. Dann spuckt es eine Fehlermeldung aus und gibt die Option Einstellungen zu bearbeiten. Tippt man auf Einstellungen kann man die App-Installation durch Shelter zulassen. Hat man dies einmal gemacht, sollten danach keine Fehlermeldungen dieser Art mehr kommen.

5. Danach taucht WhatsApp (oder eben die installierte App) bei deinen anderen Apps auf und ihr könnt sie normal starten. Ihr seht bei jeder abgeschotteten App ein besonderes Symbol (bei Huawei und Samsung erinnert das Symbol an eine Aktentasche, die Farben sind unterschiedlich) an dem App-Symbol. Zum Vergleich habe ich mal ein Bildschirmfoto von zwei WhatsApps gemacht – eins im normalen Bereich (was man tunlichst lassen sollte) und eins im abgeschotteten Bereich. Solltet ihr zwei WhatsApp-Nummern auf dem Telefon nutzen wollen, gibt es auch eine Business-Variante von WhatsApp (so könnte man zwei verschiedene WhatsApp-Instanzen – also mit zwei unterschiedlichen Nummern – auf einem Smartphone im abgeschotteten Bereich nutzen).

Weil gefühlt jeder Android-Smartphone-Hersteller sein eigenes Süppchen kocht, kann es sein, dass manches anders aussieht, Farben anders sind, oder Apps anderswo zu finden sind. Die Screenshot stammen von einem Huawei-Telefon, bei einem Samsung-Telefon musste ich erst nach den abgeschotteten Apps suchen, da diese nicht direkt bei den anderen zu finden waren, sondern in einem extra Reiter mit dem Titel „Arbeit“. Mit ein bisschen Rumprobieren sollte aber alles so einfach bedienbar sein, dass es jeder hinkriegt und dass nach dem Einrichten kein zusätzlicher Aufwand mehr während der Benutzung entsteht. Ihr müsst nur darauf achten, dass die Telefonnummern ins jeweils richtige Adressbuch / die richtige Kontakte-App kommen.

Ich nutze Shelter nun mit WhatsApp und der Facebook-Sites-App schon mehr als ein halbes Jahr und bin vollauf zufrieden. Der einzige Punkt bei dem ich gestutzt habe war, als ich ein normal geschossenes Foto auf Facebook hochladen wollte und es die App partout nicht in den Dateien finden konnte. Tada! Es ist eine echte Abschottung – wie sollte Facebook auf Dateien zugreifen können? Ich nutze jetzt für solche Fälle  entweder die Fotofunktion innerhalb von Facebook und WhatsApp oder löse das über eine (datenschutz)sichere Cloudlösung (die angekündigte Landeskirchencloud  läuft schon jetzt im Testbetrieb ziemlich gut – mehr Infos dazu kommen, sobald sie stabil läuft).

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen und es ist alles verständlich. Hinweise, Ergänzungen und Fragen bitte in die Kommentare. Mich würde natürlich auch interessieren, ob ihr noch andere Alternativen nutzt.


*Lutz Neumeier hat sich schon einmal mit dem Problem beschäftigt. Er nennt zum Beispiel WhatsBox. Das ist eine Alternative, die allerdings wirklich nur auf WhatsApp zugeschnitten und kostenpflichtig ist. Außerdem ist es nicht möglich, beispielsweise eine private und eine dienstliche Mail-App (oder was auch immer) zu nutzen, oder etwa die Facebook-App von euren Fotos und Dateien fernzuhalten. Laut Bewertungen auf Google Play gibt es auch einige andere Problemchen.
**Für iPhone soll mit dem neuen Betriebssystem iOS13 ab September 2019 eine ähnliche Lösung für Firmen etc. möglich sein.
***Große Unternehmen haben für so etwas mitunter teure Systeme.

Das Programm ist da! #Kirchentag

Endlich ist es so weit. Das Programm für den evangelippischen Rastplatz steht und ihr könnt es ab sofort hier einsehen (zum Vergrößern bitte klicken):

 
Das Programm gibt es auch mit dieser Rückseite als Flyer in Papierform, der in den nächsten Tagen in den Kirchengemeinden und im Landeskirchenamt ausliegen wird:

 

Falls ihr selbst auf dem Kirchentag – anderswo als auf dem evangelippischen Rastplatz – aktiv seid, kommentiert bitte diesen Beitrag und schreibt und, wo und wann wir euch finden können. Je mehr lippisches Programm wir hier zusammenkriegen, desto besser 👍

Die grobe Skizze zum derzeitigen Planungsstand

Mittlerweile wurde unsere Planung auch vom Kirchentag und der Stadt Dortmund genehmigt, so dass dem Rastplatz nichts mehr im Wege steht. Die Skizze ist weiterhin unvollständig, zum Besipiel konnten wir diese Runde Bank links unten nicht wirklich erkennbar als „Powerbank“ kennzeichnen. Eure Smartphones werdet ihr dort trotzdem aufladen können. 🙂


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Programm- und Plan-Update #Kirchentag

Für uns dreht sich beim Kirchentag alles um den Platz von Leeds.

Wir sitzen gerade mitten in der Programmplanung und mir fällt auf, dass wir wirklich ein sehr buntes Programm zusammengesammelt haben. Von Kindermusicals, über neue Erzähltechniken für biblische Geschichten, bis hin zu einem Feierabendmahl ist alles dabei. Mit dabei haben wir einen Bestatter und Theologiestudierende, ein Projekt aus der Militärseelsorge und Musiker, ökumenische Gäste, die #digitaleKirche und viele mehr.

Auch der Hermann macht Werbung

Bis jetzt stehen schon ein paar Programmpunkte zeitlich fest: Das Feierabendmahl wird am Freitag um 19 Uhr (gemeinsam mit allen anderen Feierabendmahlen des Kirchentags) stattfinden. Am Donnerstag werden wir uns am Vor- und am späten Nachmittag dem Thema #digitaleKirche widmen und viele Gäste aus anderen Landeskirchen vor Ort haben. Ohne feste Zeit, weil immer zwischendurch können wir zwei Einzelmusiker und einen Gospelchor bestätigen, die uns zwischen den Wortbeiträgen und Aktionen mit ihrer Musik erfreuen werden.

Last, but not least: Es gibt ein Update, was die Gestaltung unseres Standorts auf dem Kirchentag, dem Platz von Leeds neben der St. Reinoldikirche, angeht:

Die grobe Skizze zum derzeitigen Planungsstand

Das Kirchenmobil aus Obernkirchen wird unseren Rastplatz vervollständigen, was eine Umstellung der Platzaufteilung nötig machte. Ein paar Dinge könnt ihr auf der Skizze vielleicht schon erahnen, die wir geplant haben, die aber noch nicht spruchreif sind.


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Apropos Passionszeit…

Kennt Ihr auch alle die Crux der To-Do-Listen? Sie nageln uns fest auf etwas, das wir uns mal in einer „ruhigen Minute“ ausgedacht haben.

Wir „haben zu tun“ – ein anderer Ausdruck für müssen. Ein Leidensjoch, in das wir uns selbst eingespannt haben.

Wie ruhig waren wir wirklich in der Minute, in der wir die dreihundertundsechsundzwanzig Nebensächlichkeiten aufgeschrieben haben, über deren Abarbeitung wir gerade das Leben verpassen?

Wenn ich mal kurz aussteige und ganz ent-spannt auf das Wesentliche fokussiere (Was ist das und wie geht das am besten?), fallen mir drei bis fünf Sachen ein, die wirklich „dran“ sind. Das kann ich mir so merken. Und mit einer davon anfangen, mit Leidenschaft und Herzblut. To-Day.

Ganz passioniert verzichte ich auf To-Do-Listen.