Kurztipp für Gemeindewebsites mit WordPress

WordPress ist ein leicht zu bedienendes und sehr beliebtes ContentManagementSystem (CMS), das auch von vielen Gemeinden (und auch von dieser Seite) eingesetzt wird. Es gibt allerdings ein Problem bei den schönen vorgefertigten Designs: Viele von ihnen benutzen sogenannte Webfonts, also Schriftarten die meist von Google-Servern heruntergeladen werden. Da somit jeder Besucher der Gemeindehomepage ungefragt auf Google zugreift, sollte dieses Verhalten vermieden werden.  Da diese Schriftarten frei verfügbar und frei verwendbar sind, ist es recht einfach, diese auf den eigenen Server herunter zu laden und damit seine Besucher vor der Datenweitergabe zu schützen.

Mein Kollege Jan Ehlert aus der Rheinischen Landeskirche hat eine Anleitung geschrieben:

Dann gibt es noch eine Funktion, die ungefragt Dinge nachlädt: die Smileys. Diese Nachladefunktion (die eigentlich nur noch von veralteten Browsern verwendet wird) lässt sich mit dem Plugin „Disable Emojis (GDPR friendly)“ umgehen. In modernen Browsern werden trotzdem Emojis angezeigt. 🙂

Und dann ist da noch die Sache mit dem Hinweis auf die Cookies und die Datenschutzerklärung. Das könnt ihr einfach mit dem Plugin „Cookie Notice“ erledigen.

PS: Webfonts und andere Dinge von fremden Servern werden auch von anderen Website-Baukästen genutzt. Also schaut bitte mal vorsichtshalber nach, was im Hintergrund passiert, wenn eure (Gemeinde-)Website geladen wird.

Wolfgang Loest

Wolfgang Loest

Wolfgang Loest arbeitet 50% als Social Media Pfarrer in der Lippischen Landeskirche und 50% als Gemeindepfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde Horn (und Vorsitzender vom Landesausschuss Lippe des Deutschen Evangelischen Kirchentags). Er ist ein Computer-Freak und und arbeitet bei der Offenen Bibel mit.

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